Die X-RAY TAG Technologie erlaubt es nicht nur Gepäckstücke mit Ihrer Adresse zu kennzeichnen, sondern auch mit ihrem persönlichen Portrait.
Oder mit einem Bild ihres Kindes, ihres Mannes oder ihrer Frau oder vom Hund, der Katze, dem Pferd etc.
Hierzu haben wir mehrere Verfahren ausgearbeitet und getestet.
Zum einen können wir Graustufenbilder als solche abbilden. Hierbei wird aus den Graustufen ein Relief errechnet und dieses im 3D-Drucker erstellt.
Diese Tags funktionieren nach dem Prinzip der Lithophanie, d.h. der Abschwächung des (Röntgen-) Lichts durch unterschiedliche Materialstärken.
Das Verfahren funktioniert recht gut, hat jedoch verschiedene technische Beschränkungen, u. A. mit Bezug auf die Größe der Bilder sowie bei der Qualität der Darstellung beim Durchleuchten im Gepäckscanner.
Bei der Verwendung höher auflösender Geräte, wie z.B. medizinischer Röntgengeräte, sind die Resultate jedoch verblüffend gut.


Mehr Beispiele zu den Graustufen Tags finden Sie hier.
Daher wurde an einem zweiten Ansatz gearbeitet.
Dieser besteht im Rastern von Graustufenbildern, analog wie beim klassischen Zeitungsdruck. Dieser Ansatz vereinfacht den Herstellungsprozess deutlich und reduziert so die Kosten. Zudem konnten so auch deutlich größere Bilder hergestellt werden.
Ein Beispiel, v. l. n. r.:
X-RAY TAG einer aufgerasterten Photographie, und Fotos des Bildschirms des Röntgen-Scans (Smiths Detection System am Flughafen CPH), Röntgenbild dargestellt im Normal- und im invertierten Modus des Scanners.
Darunter jeweils noch ein Objekt zur Testung verschiedener Schichtdicken



Um das weiter zu optimieren wurden Ausschnitte zwei Portraits bekannter Damen bearbeitet: ein Photo von Marilyn Monore und ein Portrait von Anna von Kleve, der 4. Frau von Heinrich VIII, gemalt von Holbein.


Zunächst wurden die Bilder gerastert und als „Messing in Acryl“ umgesetzt.


Und zudem noch als positiv- und negativ- X-RAY TAGs umgesetzt:

Und dann die Platten mit einem Gepäckscanner geröntgt.
Im Hell- und Dunkel-Modus des Displays:


Dass funktioniert analog auch mit Bildnissen älterer Herren:



Die Foto-Tags sieht man auch sehr gut beim Durchleuchten von Gepäck, dort jedoch eher in Dunkelgrau auf Orange, ähnlich hierzu.
Hiervon gibt es leider noch keine Fotos.
Der dritte Ansatz bestünde in der Reduktion des Portraits in eine schwarz-weiß Zeichnung oder einen Holzschnitt. Leider gibt es hierzu noch keine Röntgenbilder, daher hierzu zunächst nur zwei Beispiele aus der Kunstgeschichte, in Messing in Acryl umgesetzt.

